Mon04232018

Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Mnemonikeigenschaften 1- Erinnerung

Erinnerung - Mnemonikeigenschaften 1
Eigenschaften Erinnerung

Weiterbildung Übersicht Lerntechniken

Allen Erinnerungsarten gemeinsam sind folgende Besonderheiten:

Prämissen unter denen Dateninhalte in den Speicher aufgenommen werden

Vollständigkeit erfassbarer Informationsgehalte - Kapazität

Zeitspanne der Speicherung der Information

Jede dieser Eigenarten hat zum Teil unterschiedliche Werte, je nach Erinnerungsart. Neuere Erfassungen scheinen darauf hinzuweisen, dass einige Informationsgehalte einen geradlinigen Weg zu Langzeitgedächtnis nehmen können und nicht zuerst über das Kurzzeiterinnerung dorthin finden.

Besonderheiten Ultrakurzzeiterinnerung

Konditionen: Wahrnehmung (Perzeption) geschieht sensorisch, d.h. über die einzelnen Sinne bzw. jeweiligen Wahrnehmungsrouten. Daten werden auch unabsichtlich aufgenommen.

Die Mnemotechnikung unterliegt einem temporal bedingten Niedergang.
Fassungsvermögen: Eine Vielzahl gleichzeitig er Informationen.
Mnemonikweile: Sehr kurz, einzig zwischen zwei und 20 Sekunden.

Wandlungen am Informationsfluss werden im Sekundentakt aufgenommen. Die Entdeckung eines veränderlichen Informationslaufs versetzt Kurzzeitgedächtnis in Aufnahmebereitschaft. Im Verlauf das Sie diesen Text lesen, arbeitet Ultrakurzzeitgedächtnis als Medium, damit Sie die Bedeutung verstehen.

Die Abfolge aufgenommener einzelner Dateneinheiten wird festgestellt und kohärent (tauglich) zusammengefügt. Die entstehende Semantik, oder Relevanz, wird im Gesamten abgespeichert und einzelne Informationseinheiten verworfen.

Selbige 'Pförtnerfunktion' ist sowohl ausgesprochen nützlich als auch notwendig, denn auf der einen Seite filtert sie einen Großteil der Einzeldatenen aus und im Kontrast dazu verhindert sie, dass Erinnerung überfrachtet wird, das Zerebrum wird dabei zugunsten bedeutsamer Aufgaben entlastet.

Die Übertragung de Bedeutung an Kurzzeiterinnerung passiert, sobald eine Rückmeldung mit bereits bestehenen Erinnerungen entsteht, oder sofern eine Zuteilung der neuen Information zu bereits Abgespeichertem geschieht, oder letztendlich, sobald ein im Ultrakurzzeiterinnerung schwebende Semantik bewusst abgerufen wird.

Gespeichertes ist hier keineswegs nur zeitlich gesehen volatil. Auch anderweitige leichte Reize ebenso wie hinderliche Eindrücke animieren die Ausmerzung aller Inhalte von Ulatrakurzzeiterinnerung. Die Mnemonik basiert hier lediglich auf elektrische Vorgänge und so sind die dargestellten Dateninhalte eben unbeständig.

Lerntechnik

Task

1. Was haben Sie während der letzten Minuten ins Ultrakurzzeitgedächtnis gespeichertt?

2. Wirkt derartige Bewusstmachung der Datengehalte auf deren Erwerb zu Kurzzeitgedächtnis?