Mon08212017

Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Analytisches- und Synthetisches Denken

Kognition von Systemen

Eine Erscheinung, ein Ding, ist nicht von sich aus ein System, stattdessen das, welches wir als System bezeichnen, und das, was wir als Teil untersuchen, hängt von unserer Kognition ab. Entsprechend der Kognition, welche aufgrund Erfahrungen, Interessen, Probleme mitbestimmt wird, stellen sich für unterschiedliche Menschen Systeme voneinander abweichend dar.

Limitationen eines Systems

Die Limitierungen eines Systems vis-à-vis seiner Umwelt sind keineswegs etwas Gegebenes, statt dessen sollen sie gedanklich konstruiert werden. Systemdistinktionen sind relativ unmittelbar bei klar bemerkbaren physischen Limitierungen, kompliziert jedoch, bei mentalen Konstrukten. Wo beginnt bzw. endet das System Verwandtschaft? Gehören z. B. die Hausdame, die Hausdame dazu oder keinesfalls?

Systemisches Hinterfragen

Zum systemischen Denken gehört die Eingliederung von
...analytischem Denken.
Das zu bestimmende Objekt wird in Bestandteile zerlegt, erklärt und abermals zu einem Ganzen zusammengebaut gefügt.

...und synthetischem Denken
Das zu begründende Objekt wird in einem überlegenen Rahmen betrachtet. Von dieser Anschauungsweise aus wird die Funktion des Einzelteils in der Vielfalt gezeigt.

Ziele von Modellen

Modelle sollen Angelegenheiten in eine andere Illustrationsform übersetzen und zwar dermaßen,

dass sie übersichtlicher und leichter anwendbar werden,

dass die grundlegenden Eigenarten der Problemlage weiter bestehen. Das Konzept soll dem Original unter Betrachtung von Funktionn, Strukturen oder Verhalten affin sein.
 
Modellarten

Körperliche Modelle sind etwa Flugzeugmodelle zur Messung des Luftwiderstands. Mit stofflichen Modellen können Experimente durchgeführt werden.

Sprachlich-bedeutungsmäßige Modelle wie zum Beispiel Beschreibungsmodelle, anhand dessen wirkliche Objekte beschreibend erfasst werden müssen. Prognosemodelle, mit deren Hilfe die Reaktionen anderweitiger Voraussetzungen getestet werden (Simulation).
 
Maßnahmen bei der Modellbildung

Erfassen der entscheidenden Merkmale, der wichtigsten Angaben eines Kontextes;

Einordnen und Gliedern der Spezialitäten.

Abstraktion der Spezialitäten.

Nachforschung nach einem angebrachten Modell.

Übertragung der Merkmale des Modells auf den Sachverhalt.