Wed04252018

Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Synthetisches und analytisches Denken

Wahrnehmung von Systemen

Eine Gegebenheit, ein Ding, ist keineswegs per se ein System, sondern das, welches wir als System benennen, und das, welches wir als Teil prüfen, hängt von unserer Wahrnehmung ab. Entsprechend der Kognition, welche vermöge Erfahrungen, Interessen, Anliegen mitbestimmt wird, stellen sich für diverse Menschen Systeme unterschiedlich dar.

Beschränkungen eines Systems

Die Begrenzungen eines Systems vis-à-vis seiner Soziale Umgebung sind keineswegs etwas Gegebenes, stattdessen müssen sie gedanklich konstruiert werden.

Systemdifferenzierungen sind ziemlich unkompliziert bei klar wahrnehmbaren physischen Restriktionen, schwierig hingegen, bei gedanklichen Gebilden. Wo beginnt bzw. endet das System Angehörige? Gehören bspw. die Haushaltshilfe, die Zugehfrau dazu oder keineswegs?

Systemisches Betrachten

Zum systemischen Denken gehört die Einbeziehung von
...analytischem Denken.
Das zu vermittelnde Objekt wird in Bestandteile seziert, erklärt und wieder zu einem Ganzen zusammengefügt gefügt.

...und synthetischem Denken
Das zu bestimmende Objekt wird in einem größeren Umfeld betrachtet. Von dieser Anschauungsweise aus wird die Rolle des Einzelteils in der Gesamtheit gezeigt.

Ziele von Modellen

Modelle müssen Problematiken in eine andere Beschreibungsform transkribieren und zwar derart,

dass sie überschaubarer und leichter handhabbar werden,

dass die bedeutenden Kennzeichen der Problemlage erhalten bleiben. Das Schema soll dem Original unter Hinblick von Funktionalitäten, Konsistenzen oder Verhalten vergleichbar sein.
 
Modellarten

Physische Modelle sind beispielsweise Flugzeugmodelle zur Messung des Luftwiderstands. Mit physischen Modellen können Testläufe durchgeführt werden.

Sprachlich-bedeutungsmäßige Modelle wie bspw. Beschreibungsmodelle, anhand dessen wirkliche Objekte beschreibend erfasst werden sollen. Prädiktionsmodelle, mit deren Zutun die Reaktionen alternativer Konditionen erprobt werden (Simulation).
 
Schritte bei der Modellausbildung

Entdecken der grundlegenden Merkmale, der wichtigsten Informationen eines Kontextes;

Sortieren und Gliedern der besonderen Eigenschaften.

Abstraktion der Merkmale.

Recherche nach einem opportunen Konzept.

Übertragung der Merkmale des Modells auf den Sachverhalt.