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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Relevanz - Persönlichkeitsdynamik von Kindern

Die Dynamik der Persönlichkeit ist ein inkludierender Verlauf, daraus ergibt sich: die daran eingebundenen Aspekte stehen in enger reziproker Verbindung. Im einzelnen Leben können die verschiedenen Faktoren aber eine unterschiedlich ins Gewicht fallende Bedeutung haben:
 
Prädisposition (Gene)

Sozio - kulturelle Aspekte (Einwirkung der Angehörigen, der weiteren Umwelt
und des Kulturkreises auf das Individuum)

Selbststeuernde Geneigtheiten - Innerseelische, lebhafte Faktoren, unterschwellige dynamische Vorgänge

Bei der mitwirkenden oder operativen Konditionierung ist das Einzelwesen tätig. Es führt Gelingen (Belohnung) bzw. Fehlschlag (Ermangeln der Belohnung oder Strafe) selbst herbei. Diese Lernform mag de facto in allen Lebensbereichen (kognitiv, emotional und sozial) angewendet werden.

Aufgrund dessen ihre wesentliche Relevanz für die gesamte Erziehungswissenschaft. Die besten Lerngewinne vermögen anhand intermittierender, konsequenter Stützung und mithilfe möglichst klarer Überlegungen über die erstrebenswerten Handlungsweisen erzielt werden.

Das Lernen mittels Einsicht ist eine Denkfähigkeitsleistungsfähigkeit und beruht auf dem Erkennen von Aufeinanderbezogensein innert den verschiedenen Aspekten einer Lage. Früher erlernte Problemlösungen vermögen ohne vorausgehendes Erproben auf korrespondierende Situatipnen angewendet werden. Emotionale und zwischenmenschliche Verhaltensweisen werden an erster Stelle vermittels Nachahmung und Identifizierung mit einer Modellperson gelernt.

Die Prototypperson hat Idolcharakter und innerviert, ihre Handlungsweisen, Denkweisen, Haltungen et cetera nachzuahmen. Bedingung zu diesem Zweck  ist eine positive Beziehung zum Modell. Unmittelbare Imitation ist personenunabhängig und geschieht vor allem zumeist in den ersten Lebensjahren .

Die höheren Anordnungen des Lernens sind bloß dem Menschen spezifisch. Im essentiellen sind dies: Das Begriffe-Lernen, das Vorschriften-Lernen und das Lernen vermöge Selbsterkenntnis.

Das Individuum als Persönlichkeit ist gleichwohl keinesfalls einzig ein Produkt von Anlage und Umwelt. Zufolge Vitalstärke und Interessenrichtung vermag er seiner Evolution durch Selbststeuerung Anregungen zu geben. Die Stärke der selbststeuernden Geneigtheiten ist über die Lebenskraft und Interesseneinschlag hinaus darüber hinaus von der Erziehung dependent. Eine aufbauende, zur Eigenständigkeit aktivierende, nicht beschränkende Erziehung mag dabei eine maßgebliche positive Nachwirkung haben.

Das Zusammenarbeit der unterschiedlichen Determinanten ist eine wichtige Bedingung und zugleich ein Charakteristikum jedes Entfaltungsvorgangs. Besonders merklich wird das im Zusammenwirken von Reifung und Lernen:

In den elementaren Zeiträumen sind mithilfe determinierter Reifungsvorkommnisse ideale Lernbedingungen vorhanden. In diesen Entwicklungsphasen lassen sich gewisse Verhaltensweisen aufgrund dessen besonders einfach erlernen. Für den Fall, dass es an Anreiz während dieser gewichtigen Perioden fehlt, so ist ein ' Aufarbeiten ' später nicht unmöglich, jedoch schon beeinträchtigt. Ein Aufholen bei versäumten Lernvorgänge ist umso einfacher, je früher Gelegenheit dafür existiert.