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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Farbe ist und bleibt eine unabhängige Angelegenheit- Farblehre

Bar jeder Ungewissheit – Farbe ist und bleibt eine unabhängige Angelegenheit. Was nützt die zeitgemäßeste Modefarbe, wenn sie keineswegs dem eigenen Couleur entspricht oder sich mit dem Hautfarbton überaus schlecht verträgt.

Desto passender, sobald sich die Haarfarben tragbar, nüchtern und voller Anmut präsentieren. Die Trends 2011 tendierten ganz fassbar zu aspektenreichen Blondtönen.

Ebenso saturierte Brauntöne, wie Kastanie oder Kakao, haben ihren legitimen Auftritt – vorausgesetzt sie sind mit warmen Goldanteilen durchsetzt. Ganz leicht aufgehellte Spitzen spendieren dem Haar einen seltenen Look.

Bei der Nachteil-Liste sind sich hingegen alle Haarkapazitäten einig: blaue Rotschattierungen, Popart-Farben, unübersehbare Strähnen, aber auch komplette Färbungen sind in keinerlei Hinsicht mehr gesucht. Auf starke Unterschiede wie Blond-Schwarz sollte ohne wenn und aber verzichtet werden. Harte Farbumbrüche passen zu keiner Frau.

Farblehre

Ab etwa 50 geht es drum, eine Schattierung zu finden, die die Gesichtszüge raffiniert und jünger aussehen lässt. Vielerlei Frauen machen nun den Versehen und greifen zu äußerst hellen Kolorierungen, in dem Glauben: „Hell macht jung“.

Da dagegen im Alter nicht nur das Haar an Farbe verliert, stattdessen nicht zuletzt die Gesichtshaut heller, darüber hinaus zarter wird, lässt allzu blondes Haar die Hautfarbe blass, schwach und müde aussehen. Also alles weitere als ein juveniles Äußeres. Freilich gleichfalls auf zu dunkle Schattierungen sollte man verzichten. Dunkle Tönungen wirken oftmals zu hart.

Darüber hinaus werden Fältchen und Hautasymmetrieen dabei stärker betont. Experten raten infolge dessen zu weichen, goldenen Lichtreflexen, die in jede Haarfarbe eingebettet werden können, und mit Tönungs-Nuancen lassen sich besondere Reaktionen erzielen.

Vermutlich hat jede Frau zuvor mal zu Hause mit Kolorierungen aus Tuben herumteste. Haare abzutönen ist indes eine Kunstfertigkeit für sich.