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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Pflege der Kopfhaut

Ein gesunder Haarboden ist eine ausschlaggebende Notwendigkeit für schönes und kraftstrotzendes Haar.  Aber 60 V. H. der Bewohner haben Probleme damit. Wie berichtigt man die Qualität des Haarbodens?

Schauen Sie bitte mal Ihr Badezimmer. Da stehen vielleicht Anti-Aging- und Augenkrem, Nässeserum, Radiance-Booster und Nachtkrem, Gesichtstoner, Folienabzug, getönte Tagespaste, Säuberungsgel, -wasser, dazu Bodylotion, Contra-Cellulitis-Gel und eine Vielzahl mehr. Nichts Ungewöhnliches. Aber wie viele Pflegeelaborate haben Sie besonders für die Kopfhaut?

Jeder wünscht sich volles, glänzendes und wohlbehaltenes Haar und einzig wenige haben es. Die prinzipielle Verbindung ist die mit dem Skalp. Bloß aus einer wohlbehaltenen Haut kann gleichfalls gesundes Haar entstehen. Eigentlich logisch, allerdings sorgen wir uns zu wenig um die Kopfhaut. Unterdies ist sie wesentlich durchlässiger als die Gesichtshaut.

Sie hat eine Unzahl mehr an Poren, die mittels der größeren und zahlreicheren Haarfollikel sehr rezeptiver sind. Und sie reagiert gleichermaßen oder sogar noch feinfühliger auf Belastungsfaktoren. Über 60 Von Hundert der Bewohner haben Schwierigkeiten der Kopfhaut. Die Geneigtheit ist dabei steigend. So wie Allergieerkrankungen zunehmen, nehmen gleichfalls die Schwierigkeiten des Haarbodens zu.

Die Impulse dafür sind facettenreich: Arzneimittel, einseitige Diäten, Industrie-Food im Überfluss, emotionaler Stress, Stimmungen hormonelle Veränderungen oder Beeinträchtigungen der Schilddrüsenfunktion.

Unterdies noch kontinuierliches Styling, durchgehender Spannungszustand auf die Haarwurzeln durch rigides Zurückbinden, heißes Föhnen oder Glätten, sind Alarmumstände für die Kopfhaut. Bei weitem nicht immer zeigt sich dabei Jucken, Beißen oder Hautschuppen.

Bis zu 40 V. H. aller Frauen ab 30 haben inzwischen mit schütterer werdendem oder sogar ausfallendem Haar zu ringen.

Reine Haarerhaltung war ist passé, inzwischen ist die "Scalpcare", die Kopfhautpflege im Trend. Und die fängt an mit "back to the roots", rückwärts zu den (Haar)Wurzeln. Wohltuenderweise bei der kosmetischen Dermatologie, nämlich der Trichologie, von "trix" (trichos, für Haar). Dieses Fach behandelt die Skalp, den Haarwurzeln und dem Haar.