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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Herzschwäche und Kammerflimmern

Manchmal beginnt das Herz ohne besondere physische Bemühung vereinzelt und schnell zu schlagen.

Fast jeder und vor allem ältere Leute haben im Laufe des Lebens bereits früher das Herzrasen erlebt. Viele reagieren mit Verwirrung und Ängsten auf die Anomalieen ihres Herzschlags.

Wenn der Puls von einer gewöhnlichen Herzschwingungszahl zwischen 60 und 100 Schlägen je Minute abrupt auf eine überaus hohe oder extrem niedrige Frequenz umschlägt, mag eine Herzrhythmusstörung der Anstoß sein.

Die mehrheitlichste Qualität ist das Vorhofflimmern. Es ist ausgesprochen wichtig, Vorhofflimmern frühzeitig zu ersehen und zu behandeln. Alleinig so mögen elementare Folgen wie ein Gehirnschlag verhindert werden.

Das Herz besteht aus zwei Vorhöfen und zwei Hauptkammern. Elektrische Stimulantien sorgen dafür, dass sich der Herzmuskel periodisch zusammenzieht und relaxt. Der sogenannte Sinusknoten ist hier der Taktgeber für den Herzrhythmus. Beim Kammerflimmern rotieren in den Herzvorhöfen elektrische Anregungswellen mit einer Frequenz von bis zu 350 Schlägen je Minute.

Sie bringen den Kardialrhytmus absolut durcheinander. Die Vorhöfe mögen sich keineswegs mehr kontrahieren, sie "wabern" allein noch und stützen das Herz nicht länger beim Pumpen. Größte Bedrohung: Dadurch verringert sich die Herzleistungsabgabe um bis zu 20 V. H.. Die Pumpleistung leisten alleinig noch die Herzkammern.

Im Allgemeinen tritt Vorhofflimmern zuallererst in einem Anfall auf, bei dessen das Herz aus dem Takt gerät und mit einem Herzschlag von bis zu 160 Schlägen und mehr pro Minute rast. Betroffene leiden unter Unruhe, Beklemmungen und Atemnot. Bei vielen Patienten reproduzieren sich die Anfälle im Verlauf der Befindlichkeiten in unentwegt kürzeren Abständen.

Als Folge existiert die Bedrohung, dass das Herz keinesfalls mehr in den gewöhnlichen Takt zurückspringt. Beim Kammerflimmern mögen sich Blutgerinnsel ausprägen. Werden selbige vom Blutstrom weiterbefördert, können sie Arterien sperren, etwa eine Gehirnblutader: Hirninfarkt. Das Herzstolpern beim Kammerflimmern kann im Übrigen das Herz beschädigen und eine Herzschwäche verursachen.