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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Der Führungsstil- das übertriebene Sicherheitsbedürfnis des Managers

managementBeim Führungsstil nimmt das Sicherheitsbedürfnis (Maslow) Einfluss auf das Führungsverhalten. Zur Veranschaulichung der Reaktionen des Sicherheitsbedürfnisses auf das Managerverhalten wenden wir einen Extremzustand an: das übertriebene Sicherheitsbedürfnis des Managers.

Je danach aus welcher Landeszivilisation ein Leiter stammen mag, die entweder stärker in Richtung Errechenbarkeit oder Voraussagung geprägt ist, wird der Leiter stärker oder minder augenfällig in Richtung Sicherheit tendieren.

Sein Auftreten würde von Gedanken gelenkt sein, die die Voraussagbarkeit von Geschehnissen zu Brennpunkt haben. Situationen, die außer der Reihe erfolgen oder Überraschungen oder Unprognostizierbares sind ihm abhold.

Korrekturen an Anordnungen oder organisatorischen Vorgängen (siehe weiterhin 'Change Management') bereiten ihm Probleme. Seelisch sprunghaft, pendelt er zwischen Beklommenheit und Grausen. Er sucht einen Ankerplatz, Altbekanntes oder alte Bekannte (network) und versucht, die von ihm empfundene Ungleichheit erneut auf ein gleiches zu platzieren.

Sieht er mögliche Änderungen auf sich zukommen, wird er probieren, sie zu bekämpfen, ihnen aus dem Weg zu gehen, sie einzudämmen oder die Folgen der Veränderungen so weit wie machbar einzuschränken. Dieser Leiter schwelgt in Langlebigkeit, Neuerungen vermag er nicht leicht zu erdulden, geschweige denn zu unterstützen.

Zur Unterstützung seines Bedürfnisses nach Schutz und Festigkeit hat er sich ein breites Repertoire an immobillen Regelungen, Vorschriften, Angewohnheiten und Prinzipien angeschafft. Seine Erfahrung hat gezeigt, dass Innovationen überwiegend sehr viel Arbeit einschließt mit sich bringt, Umdenken gebietet und er aus seiner Komfortzone sich bewegen müsste, um den Funktionalitäten zu genügen.

Manche Erlebniss mögen ihm ebenfalls gezeigt haben, das Neuschöpfungen in Wirrnis und Chaos enden, sobald sie scheitern. Demnach steht er ihnen mit Skepsis gegenüber, und wendet unterschiedliche Defensivstrategien an, um dem empfundenen Geratewohl des Wandels auszuweichen.

Die Auswirkungen eines solchen Managementverhaltens auf sein Umfeld (Mitarbeiter, peers und Vorgesetzte) liegen auf der Hand.