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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Einstellungen und Verhalten- mitentscheidend für das Führungsauftreten

attitudeHaltungen erstellen sich bei jedem Menschen. Einstellungen sind durchgängig in ihrem Verbleiben und sind mitentscheidend für unser Verhalten, insbesondere für unser Führungsauftreten. Doch wie entstehen Denkweisen?

Im Laufe der Weiterentwicklung der Persönlichkeit werden Erfahrungen gemacht, wobei aus ihnen wieder sich Gesinnungen, Meinungen, Überzeugungen kreieren und letztendlich auch die dauerhaften Philosophieen, die darauf aufbauen.

Einstellungen wirken als Filter bzw. als Anleitung (guideline) für unser Gebaren. Ereignisse, Erfahrungen, Rekognoszierungen und Daten werden durch diese Filter evaluiert und mithilfe eines Einschätzungsmaßstabs eingeordnet.

Priorisierungen laufen derbei über zwei Stationen. In der ersten Etappe der Einschätzung wird über die Bekanntheit oder und Unbeliebtheit einer neuen Situation oder Information entschieden. Diese zwei Elemente werden daraufhin in der zweiten Station jeweils bewertet: entweder zustimmend oder als ungut, entweder wohl oder unvorteilhaft. Nach der zweiten Stufe haben wir demnach vier Elemente mit diesen Eigenarten:

Bekannt und positiv = vertretbar
Bekannt und widrig = unvertretbar
Unbekannt und affirmativ = tolerierbar
Unbekannt und ungut = intolerabel

Bei alledem spielen ebenso unsere bisherigen Beurteilungen eine Rolle, aber gleichfalls die Abschätzungen, die wir von anderen übernehmen ommen haben (Nutzen). Der soziale Umfeld, in der wir herangewachsen sind und in der wir uns gestaltet haben, spielt dabei essentiell: Landeskultur, Abstammung, Schule, Anstellung usw.

Gemachte Erfahrungen und Informationen, und die sich daraus ergebenden Evaluierungen, konsolidieren sich durchgehend. Je öfter und je länger gleichartige Beurteilungen und Beurteilungen erfolgen, desto fester und unnachsichtiger wird die Geisteshaltung.

Manieren zu ändern ist verzwickt. Andererseits verlangt vielmals unser soziales Umfeld, dass wir einvernehmliches Gebaren zeigen, das heißt: weiterhin von unseren Manieren ein wenig abzurücken.

Bei den zwei Elementen oben, die sich als intolerabel herauskristallisieren, gibt es diverse Defensivstrategien:

Nicht-Wahrnehmung

Verdrängen

Ausweichen

Zurückweisung

Meidung

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