Tue04252017

Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Benutzung eines situativen Leadershipstils

Bei der Benutzung eines situativen Leadershipstils besteht unter anderem die Anforderung, die Kommunikation und das Leadershipverhalten gegenüber den Arbeitnehmern zu koordinieren. Dabei sind die Mentalität en der Beteiligten (gleichfalls die eigenen) zu kennen und zu berücksichtigen.

Das Managerverhalten wird im sozialen Umkreis erkannt und beachtet. Dieses Umfeld besteht aus den in der Einrichtung befindlichen Geschäftsherren, Kollegen auf Peer-Niveau und den Arbeitnehmern. Auf Peer-Stufe entsteht Einstimmigkeitsdruck, der den Entscheider dazu veranlasst, sein Führungsverhalten an das Managerverhalten seiner Kollegen anzupassen.

Seine Dienstherren, wirken auf die Entscheider ein und hegen Erwartungen an ihn. Da entstehen Einflussnahmefaktoren, die die Geisteshaltungen des Entscheiders entweder affirmieren, oder zur Weiterentwicklung oder Korrektur veranlassen.

Der Entscheider wirkt mit seinen Manieren über sein Managerverhalten auf die Arbeitnehmer ein, die derbei ihre Wahrnehmungen machen. Die Arbeitnehmer wiederum passen sich an das Führungsverhalten der Entscheider an, aufbauend auf die mit ihm gemachten Erfahrungen.

Diese Erfahrungen der Arbeitnehmer veranlassen weiters diese, Änderungen an ihren Philosophieen vorzunehmen.

Die Denkweiseen der Beschäftigter hängen ebenfalls mit deren Grad an Reife zusammen. Folgende Hinweise lassen sich für den Manager geben, um dessen Leadershipstil an die Begebenheiten anzupassen:

Verantwortlichkeit delegieren (delegating) bei Beschäftigten die über ein sehr hohe Stufe an Reife verfügen. Ausgedehnte Zuwendung durch den Manager ist hier nicht unverzichtbar, genauso wenig wie akribisch genaue Vorgaben.

Schwach aufgabenorientiertes Anleiten bei Arbeitnehmern mit mittleren bis hohen intensitäten an Reife (participating). Der Leiter sollte sehr Menschenorientiert führen und mit Zielvereinbarungen (kooperativ entschieden) arbeiten.

Sowohl menschenorientiertes als nicht zuletzt aufgabenorientiertes Managementverhalten bei Beschäftigten mit geringem bis mittlerem grad an Lebenserfahrung (selling).

Direkte und ausführliche Aufgabenorientierung bei Beschäftigten mit einer niedrigeren grad an Reife (telling).

SkillZone Tools zur Untersuchung von Einstellungen

In den folgenden Artikeln werden wir uns mit den Wirkungsfaktoren engagieren, die sich auf die Geisteshaltungen der Beteiligten im Führungsvorgang auswirken. Es sind dies:

Wagnisfreudigkeit versus Unzweifelhaftigkeit

Persönlichkeitsfortentwicklung und -Strukturen

Begabung zur Stressbewältigung

Hingabefähigkeit - und Engagement

Tauglichkeit zu vertrauen

Moralische Werte und Lebensalter


Bei jedem dieser Einwirkungsfaktoren hängt die Prägnanz jeweils von der Adaptivität bzw. von der Lebendigkeit des einzelnen ab.