Sat09232017

Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Fortentwicklung, Persönlichkeitsbeschaffenheit- Mentalität eines Menschen

Wir erstreben, uns der Fragestellung zu nähern: In wie weit ist die Persönlichkeitsbeschaffenheit und deren Fortentwicklung von den Mentalitäten eines Menschen abhängig? Um uns nun anzunähern, müssen wir in alternative Fakultäten ausweichen, hier: in die Psychologie und die sich daraus realisierte Transaktionsanalyse.

Wir gehen davon aus, dass sich die Wesensart eines Menschen in der Hauptsache gründend auf drei verschiedene Faktoren entwickelt:

Bestimmter Erbfaktoren

Zwischenmenschlicher Umkreis

Selbststeuernde Geneigtheiten

Betrachtet man das Auftreten eines Menschen und versucht man dessen Wesensart über die gemachten Wahrnehmungen und dem observabelen Gebaren zu bestimmen, so sollen wir uns bewusst sein, dass wir einzig Rückschlüsse ziehen können.

Das, was äußerlich gezeigt wird, ist nur ein Anschein, eine Fassade. Macht und Schwächen, die wir untersuchen und die jedem Menschen in divergenter Weise anhaften, lassen solche Rückschlüsse zu.

Dem Wesen selbst sind dessen Insuffizienzen mehr oder minder bewusst. Je bewusster solche sind, desto mehr "Bedenken" hat es damit. Im Einzelwesen gehen gedanklich-emotionale Abläufe vor, wie: Schamgefühl und Gewissensbisse, Verdrängungen, Sublimierungen, Rationalisierungen und u. a. mehr.

Die in der Persönlichkeitsweiterentwicklung gefestigten Einstellungen stellen eine für das Geschöpf unerlässliche idealisierte Persönlichkeitsbeschaffenheit dar.

Im Spannungsverhältnis zwischen dem Ideal-ich und dem Ego in der Selbstkenntnis werden bewusst gewordene Schwächen umgewandelt, so zum Exempel: ermangelnde Durchsetzungsfähigkeit in ein Streben nach Harmonie, oder aus ausbleibendem Erfolg wird Genügsamkeit, Aggression wird in legerem Wettkampf sublimiert, Geiz wird als Sparsamkeit umdeutet.

Damit wir vis-à-vis anderen "beharren" können (unter Rücksichtnahme bspw. auf unser Schamgefühl) erbauen wir Fassaden, die Einfluss auf unser Gebaren nehmen. Bezogen auf das Führungshandeln kann man unterdies vier grundlegende Typen herausarbeiten, die in Kombination eine Polarität aufzeigen:

Abstandsverhalten contra der Suche nach Vertrautheit

dominantes Auftreten contra Mäßigung