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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Schilderung der Arbeitnehmermentalitäten

Unterdies handelt es sich um eine Schilderung der Mentalitäten, die Arbeitnehmer mitbringen. Es sind dies konträre Einstellungen (X. und Y.), wobei späterhin eine Beifügung der Geisteshaltung Z. (eine Zusammenschau aus beiden vorbenannten) von McGregor vorgenommen wurde.

Die Manier X. - der Mensch ist generell der Arbeit abgeneigt

Der Mensch zeigt sich als hauptsächlich der Arbeit nicht zugetan, er ist träge und ohne Ehrgeiz. Er vermeidet Verantwortung und an erster Stelle seiner Prioritäten befindet sich Schutz. Außerdem ist der Mensch ichbefangen oder gar narzisstisch. Die Belange und Interessen der Organisation für das er arbeitet, sind ihm unmaßgeblich.

Daraus folgt für den Manager, dass der Mensch beeinflusst oder eng geführt oder selbst gezwungen werden muss, damit er die unerlässlichen Arbeitsleistungen einbringt.

Der Angestellte sieht die Organisation als alleinverantwortlich für die Ausprägung der betrieblichen Hergänge, das heißt für die Verwendung der Betriebsmittel Arbeit, Boden, Finanzen und Know-how. Incentive müssen vorgegeben sein, die Steuerung und Kontrolle obliegt der Unternehmung.

Die Manier Y. - der Mensch ist eigenmotiviert

Beschäftigte wollen von sich aus, bei vernünftigen Bedingungen, Verantwortung für die Geschicke der Organisation übernehmen. Sie sind weder den operativen Wichtigkeiten und Interessen gegenüber uninteressiert noch stehen sie dem renitent gegenüber. Sollten sie es jedoch sein, dann ob negativer Erfahrungen, die sie in ihrer Karriere gemacht haben.

Die Willigkeit dazu, sich für die Unternehmung einzusetzen, ist alles in allem vorhanden. Der richtige Einsatz der Ressourcen der Firma obliegen der Firmenführung. Es ist eine Aufgabe der Organisationsleitung, sowohl für die Wichtigkeiten der Firma tätig zu sein als weiterhin die Bedürfnisse der Angestellten anzuerkennen.

Mitarbeiter verpflichten sich selbst, Ziele zu erwirken und Verfügungsgewalt für ihre Betätigung zu übernehmen.

Die Philosophie Z. - es kommt drauf an

Die Einzeltheorien wie oben können sich ganz oder teilweise ausschließen. McGregor führte deswegen eine Zusammenfügung der X. und der Y. Hypothese ein, besonders deswegen, seinen Kritikern ein gängiges Gefüge entgegenzusetzen.

(Zur Fortschreibung der Z. Theorie siehe weiterhin: William Ouchi, oder japanischer Führungsstil)