Wed12192018

Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Stufe an Lebenserfahrung- Managementerfolg

Zusammen mit den so geheißenen Kontingenztheorien (von: contingency) ist Situatives Führen eine der berühmtesten Leitungstheorien. Situatives Führen umfasst, dass der Managementerfolg weiters abhängig ist von den Grundbedingungen und dem Bereich in dem sich der Manager und dessen Arbeitnehmer sich befinden.

Hersey und Blanchard erkennen dabei eine Kontinuierlichkeit zwischen aufgabenausgerichtetem und personenorientiertem Führen. Die Manager hat dabei die so genannte "Stufe an Lebenserfahrung" der von ihm geführten Angestellter beim anzuwendenden Managementstil zu beachten.

Aufgabenorientierung

Der Manager führt durch klare Vorschriften, Erwartungen und konkrete Handlungshilfen, und delegiert sie an die Mitwirkenden.

Personenausrichtung

Der Manager schafft bejahende persönliche Beziehungen zu den Angestellten, erkennt deren Bedürfnisse an und inspiriert sie.

Reifeausmaß

Diese Notation beschreibt sowohl psychische als auch sachliche Verhaltensweisen der Mitarbeiter, wie bspw.:. Qualität der Motivation, der Engagiertheit; Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen; Willigkeit zu persönlicher und beruflicher Progression.

Innerhalb der Kontinuierlichkeit zwischen Aufgabenausrichtung und Personenorientierung kristallisieren sich vier ausgewählte Managementstile heraus:

Aufgabenstil - im Vordergrund steht die Funktion; Ausprägungen: der Entscheider wird als Macher geachtet oder als kalter Politiker betrachtet.

Integrationsstil - Bedeutsamkeit der Personen und die der Aufgaben wird identisch bewertet; Ausprägungen: die Entscheider als Eingliederungskraft oder als fügsam  Fähnchen-nach-dem-Wind      betrachtet.

Verfahrensstil - Abläufe und Vorgänge stehen zuvorderst; Ausprägungen: ein Bürokrat ohne Fehl und Tadel oder willensschwach.

Beziehungsstil - die Ausrichtung an die Bedürfnisse der Arbeitnehmer steht im Vordergrund; Ausprägungen: der Leiter gilt als Förderer oder als 'jedermanns Freund'.