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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Personenorientiertes Führen

Bei der Applikation eines situativen Leadershipstils besteht unter anderem die Voraussetzung, die Kommunikation und das Managerverhalten gegenüber den Arbeitnehmern zu koordinieren. Dabei sind die Geisteshaltung en der Beteiligten (weiters die eigenen) zu kennen und zu respektieren.

Das Managerverhalten wird im sozialen Umfeld erkannt und beachtet. Dieses Umkreis besteht aus den in der Unternehmung befindlichen Geschäftsherren, Kollegen auf Peer-Höhe und den Beschäftigtern. Auf Peer-Höhe entsteht Übereinstimmungsdruck, der den Entscheider dazu veranlasst, sein Führungsverhalten an das Führungsverhalten seiner Kollegen anzupassen.

Seine Dienstherren, wirken auf die Manager ein und hegen Erwartungen an ihn. Dort entstehen Einwirkungsfaktoren, die die Manieren des Managers entweder bestärken, oder zur Fortentwicklung oder Korrektur veranlassen.

Der Manager wirkt mit seinen Haltungen über sein Leadershipverhalten auf die Arbeitnehmer ein, die derbei ihre Wahrnehmungen machen. Die Mitarbeiter andererseits passen sich an das Führungsverhalten der Manager an, basierend auf die mit ihm gemachten Erfahrungen. Diese Erfahrungen der Arbeitnehmer veranlassen weiterhin diese, Änderungen an ihren Philosophieen vorzunehmen.

Die Denkweisen der Arbeitnehmer hängen ebenso mit deren Intensität an Weltkenntnis zusammen. Folgende Vorschläge lassen sich für den Leiter geben, um dessen Leadershipstil an die Konstellationen anzupassen:

Verfügungsgewalt delegieren (delegating) bei Beschäftigten die über ein sehr hohe Intensität an Reife verfügen. Geraume Zeit dauernde Zuwendung durch den Leiter ist hier nicht elementar, genauso wenig wie pedantisch genaue Vorgaben.

Gering aufgabenorientiertes Führen bei Arbeitnehmern mit mittleren bis hohen qualitäten an Reife (participating). Der Leiter sollte sehr Personenorientiert führen und mit Zielvereinbarungen (gemeinsam entschieden) arbeiten.

Sowohl personenausgerichtetes als weiters aufgabenorientiertes Managerverhalten bei Arbeitnehmern mit geringem bis mittlerem grad an Weltkenntnis (selling).

Direkte und spezifische Aufgabenorientierung bei Mitarbeitern mit einer niedrigeren grad an Reife (telling).

SkillZone Tools zur Untersuchung von Manieren

In den folgenden Artikeln werden wir uns mit den Wirkungsfaktoren engagieren, die sich auf die Denkweiseen der Beteiligten im Anführungshergang auswirken. Es sind dies:

Unwägbarkeitsfreudigkeit versus Gewissheit

Persönlichkeitsweiterentwicklung und -Strukturen

Befähigung zur Stressbewältigung

Einsatzbereitschaft - und Engagement

Begabung zu vertrauen

Sittliche Werte und Lebensalter

Bei jedem dieser Einflussnahmefaktoren hängt die Prägnanz jeweils von der Flexibilität beziehungsweise von der Vitalität des einzelnen ab.