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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Ohne Verständnis kein Miteinander-Symphatie

Sympathie schmerzt: Erhebungen zeigen, dass derbei das Schmerzzentrum eines Menschen stimuliertt wird, im Besonderen soferner Nahestehende leiden sieht - ein unbewusster Verlauf, scheinbar keinesfalls zu steuern. Die meist "menschliche" Besorgnis kommt nebenher in keiner Weise einzig beim Menschen vor.

Eine kanadische Wissenschaftlergruppierung hat zeigen, dass auch Mäuse unmittelbare Prägungen von Mitleid spüren. Die Forscher injizierten einigen Tieren verdünnte Essigsäure in den Unterleib. Die Versuchstiere krümmten sich desto eher vor Schmerzen, für den Fall, dass auch ihre Käfiggenossen beobachtbar litten.

Das Reaktionsergebnis war dagegen alleinig bei Tieren zu beobachten, die bereits eine Zeitspanne im Käfig zusammen gelebt hatten. Erkrankung fremder Artgenossen erzeugte demgegenüber keine Entgegnungen.

Ob sich Einfühlungsgabe abdrehen lässt?

Außerdem unter fremden Menschen ist Sympathie auf  keinen Fall selbstverständlich, stattdessen bleibt meist Zugehörigen der eigenen Schar vorbehalten. Die Vergangenheit liefert unzählige Beispiele, darunter die Sklavenneigung früherer Zeiten und die schaurige Ermordung der Indios durch die kastilischen Soldaten nach der Kenntniserlangung Amerikas:

Die Einheimischen wurden einfach nicht als äquivalente Menschen angesehen. Wenn der Andere als medioker oder überhaupt als Gegner tituliert wird, versiegt Anteilnahme offenbar – das beweist nicht zuletzt die jüngere Geschichte Deutschlands auf grausige Fasson.

Ohne Verständnis kein Miteinander

Eine sympathielose Gesellschaftsstruktur ist auf lange Sicht nicht überlebensfähig. Die Bereitwilligkeit, Verständnis für andere zu haben, persönliche Relationen zu knüpfen und Notlagen zu verhüten, ist weiterhin die Ausgangsebene für ein unversehrtes Zusammenleben.

Welche Person die Emotionen der anderen nicht empfindet und deren Interessen ständig übergeht, hat zeitnah viele Feinde und ist abseits. Doch sowie die Eignung zu Anteilnahme und Empathie unabkömmliche Elemente des humanen Zusammenlebens sind und eine Tugend darstellen, weshalb finden wir es dann so widrig, selbst Empathie zu erwecken?