Thu06212018

Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Austeilungs und Geschäftsleitungszusammenhänge

Die bisherigen Austeilungs- und Geschäftsleitungszusammenhänge zwischen der AG und ihren fremdländischen Teilsystemen, zeigte die dazugehörenden Befugnisse als auf die Geschäftsbereiche, die von dem jeweiligen Teilsystem vertreten wurden, und auf Mitglieder des Vorstandes der AG verteilt.

Das Hauptproblem hierin war im komplizierten Entscheidungsfindungsprozess der verwickelten Entscheidungsträger mit ihren divergenten, zum Teil geschäftsbereichsspezifischen Interessenlagen, zu sehen. Der Austeilungszusammenhang status quo beinhaltet sowohl bilanztechnische als auch steuerpolitische Befugnis, wenngleich die Geschäftsbereiche nach wie vor über Distributionszuständigkeiten bezüglich des Fabrikatprogramms und der Auftragseingangs/Umsatzplanung entscheiden.

Es ist festzustellen, dass sie an die tendenziell zur zentralisierten Version neigt. Diese Gegebenheit wird durch die Art der vertriebenen Produkte begünstigt, denn es handelt sich um Produkte mit ziemlich hohem technologischen Standard, womit die Untersysteme auf Know-how-Übermittlung von der Gesamtunternehmung dependent sind. Hinzu kommt die Impuls des Entscheidungszentrums, mehr und mehr auf die Subsystemsouveränität Einfluss zu nehmen, da die Zielerreichung der Subsysteme während der letzten Jahre sich als mangelhaft erwies.

Die Know-how-verbundene Relation der ausländischen Einheiten entwickelt sich aber somit invertiert-proportional zum Zeitabschnitt ihrer Tätigkeit in den jeweiligen Erzeugnis- und Anwendungsgebieten. Denn mit den fortgesetzt gemachten Erfahrungen und fortschreitenden Lernprozessen wird das abgegebene und das selbst entwickelte Know-how von den Teilsystemen verarbeitet, gespeichert und weiterentwickelt.

Dieser Überführungsprozess des von der AG gelieferten Know-hows begünstigt die relative Ausrichtung der Teilsysteme auf die dezentralisierte Version der Organisation der Gesamtunternehmung.