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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Nutzwertanalyse

"Nutzwertanalyse ist die Untersuchung einer Menge vielschichtiger Handlungswahlmöglichkeiten mit dem Zweck, die Elemente dieser Anhäufung gemäß der Präferenzen des Entscheidungsträgers bezüglich eines multidimensionalen Zielsystems zuzuordnen.Die Bildnis dieser Ordnung erfolgt anhand der Angabe der Nutzwerte (Gesamtwerte) der Auswahlmöglichkeiten".

Die Prozedur bei der Nutzwertanalyse lässt sich in sieben Schritten aufgliedern:

1. Definition der Ziele respektive der Kriterien

2. Gewichtung der Ziele

3. Auswahl einer probaten Skalierung

4. Festlegung und Beurteilung der Wahlmöglichkeiten

5. Retrieval der Nutzwerte

6. Sensibilitätsanalyse

7. Determination der Präferenzordnung der Alternativen

Im Schriftgut wird bei Auslandsinvestitionen differenziert in unmittelbaren Investitionen und Portfolioinvestitionen. Dazu wird als Entscheidungskriterium angegeben, ob der Finanzier auf lange Sicht Entscheidungsrechte über das Investitionsobjekt erhält (Direktinvestitionen) oder nicht erhält (Finanz- oder Portfolioinvestitionen).

Eine unmittelbare Auslandsinvestition liegt vor, sobald die anlegende Organisation die Entscheidungsabläufee manipulieren kann, durch die die Zahlungsströme geregelt werden.

Andererseits spricht man von einer Portfolioinvestitionen, sobald sich die Auswirkung der investierenden Organisation auf den Zahlungsstrom begrenzt.

Verwendungsmöglichkeiten der Organisation auf globaler Ebene sind zu entdecken in Form von Erschaffungsinvestitionen zur Anlage von Untersystemen, als Folgeinvestitionen in vorhandene Subsysteme der weltweiten Firma, als Weltweit Joint Venture (Gemeinschaftsunternehmen auf weltumspannender Ebene) oder als Beteiligung an ein schon bestehendes ausländisches Unternehmen. Eine übrige Handlungsoption eröffnet sich der internationalen Organisation in der Vergabe von Berechtigungen (Patent-, Prototyp- oder Nutzrechte an das Ausland.