Sat05262018

Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Wirtschaftlichkeitsberechnungen in Zeiten zunehmender Kapitalintensität

Es lässt sich bestimmen, "... dass das oftmals zitierte Feingefühl der so genannten Praktiker -es wird meist ohnedies nur zur Verschleierung und Tarnung fachlicher Unzulänglichkeiten benutzt - in Zeiten zunehmender Kapitalintensität und durchgängig diffiziler zustandekommender Investitionsentscheidungen. .. keine ernsthafte Alternative zu aufgeklärt gehandhabten Wirtschaftlichkeitsberechnungen

repräsentieren."

Schwarz ordnet binnen des Abschnitts "Entscheidungsgrundlagen für Investitionsentscheidungen" nach den drei wichtigsten Ausgangsebenen:

1. Auf die Ermittlung der Rentabilität abzielende Investitionsrechnungen,

2. Amortisationsrechnungen,

3. Relevante keinesfalls oder schwer abzählbare Faktoren.

Die Maßgeblichkeit der dritten Entscheidungsgrundlage (sicher nicht oder schwer abzählbare Faktoren) sieht er darin gerechtfertigt, dass es Faktoren gäbe, die "... nach menschlicher Voraussicht die Profitabilität und/oder Bonität beeinflussen werden, die sich aber zahlenmäßig nicht ausdrücken lassen."

Oder die nach menschlichem Evaluieren der Einträglichkeit und/oder Liquidität des Unternehmens nicht beeinflussen werden aber handkehrum von einer guten Unternehmensführung als Bedeutung habend betrachtet werden sollen, angesichts der Tatsache die Unternehmungen außer Einträglichkeit und Liquidität auch andere Zielvorstellungen verfolgen oder verfolgen sollten.

Solche nicht oder schwer zählbare Faktoren sind beispielsweise: die Lärmerzeugung einer Anlage, die Potenzierung der Unfallgefahr bei der Maschinenbedienung oder soziale Turbulenzen (betriebliche Ambiance), Erwiderungen der Öffentlichkeit (Bürgerinitiativen), Reaktionen des Wettbewerbs etc.

Investitionsrechnungen lassen sich in drei Gruppen einteilen:

1. Statische Routinen

2. Dynamische Verfahren

3. Gleichzeitige Investitionsrechnungen

4. Risikoanalyse

5. Nutzwertanalyse

Das Aufstellungskriterium für diese Methoden der Investitionsrechnungen ist das zur Anwendung kommende Verfahren (in Anlehnung an die betriebswirtschaftlichen Konzepte).