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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Beschaffungsbeschränkungen - Multinationale Organisation

Das Qualifikationsangebot in dem jeweiligen Betätigungsland legt der multinationalen Organisation besondere Beschaffungsbeschränkungen auf, deren Ermäßigung unter anderem durch die Delegierung von geeignetem Personalbestand aus dem Heimatbetrieb oder durch die Weiterbildung von Personal des Aktionslandes herbeigeführt werden kann.

Eine andere Möglichkeit, besteht in der Anpassung der vorurteilsfreien Arbeitsbedingungen an das Qualifikationspotenzial des dortigen Landes. Dies geschieht angebrachterweise durch die Strukturierung komplizierter Verrichtungen in anspruchslosere Teilarbeitsschritte.

Bei Entwicklungsländern wird das Potenzialsangebot vor allem anhand von den geringeren Anleitungsstand der Arbeitskräfte festgelegt. Hier zeigt es sich fernerhin, dass gegenüber industrialisierten Ländern die Zahl der verfügbaren Mitarbeiter mit höherem Tauglichkeitsgrad geringer ist.

Es trifft jedoch allgemein zu, dass der Umfang, die Beschaffenheit und die Vielfältigkeit der Berufs- und technischen Lehre und die Allgemeinbildung in einem vorliegenen Land wesentlich für die Organisationsstrukturen, die Stärke der Arbeitsausdifferenzierung, die Leistungen des Führungsteams und die Gesamtproduktivität in industriellen Unternehmungen ist.

Ausgangsebene für die produktive Wirkmächtigkeit der individuellen Arbeitseignung ist der subjektive Leistungswille. Diese wieder hängt von der zu Grunde liegenden Motivation des Arbeitnehmers ab. Für die landesweite und die multinationale Unternehmung gilt analog die Prämisse, durch die Inanspruchnahme angemessener Leistungsanreize, dass betriebliche Einsetzbarkeitspotenzial auszuschöpfen.

Während demgegenüber die Entwicklungsmöglichkeiten zur Leistungsmotivation der Mitwirkenden des eigenen Landes weit gehend bekannt sind, sollen bei der ortsansässigen Belegschaft des Gastlandes Faktoren der Denkweise und sozio-kultureller Zwänge berücksichtigt werden.

Beileibe nicht alle Gesellschaften blicken zurück auf eine kapitalistische Morallehre und leistungsorientierte Gepflogenheiten, noch teilen längst nicht alle Länder unsere Meinungen zu produktiver Leistung und Arbeit.

"The cognition toward achievement and work in numerous societies minds to be a momentous restraint related to managerial performance and generative skillfulness ...".