Wed12192018

Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Besitz zur kollektiven Anlage - Fonds

"Fonds" sind ganz allgemein gesprochen Besitz zur kollektiven Anlage.

De jure und wirtschaftlich können derartige Fonds sehr wechselvoll gestaltet sein. So können sich bspw. Investoren zu Personengesellschaften, etwa einer KG, zusammenschließen, um kollektiv mit eigenen Mitteln und/oder mit Kreditmitteln konkrete Objekte zu kaufen bzw. zu erzeugen.

Zufolge dem Fondsobjekt spricht man als nächstes etwa von einem (geschlossenen) Immobiliensondervermögen, Schiffssondervermögen oder Filmsondervermögen.

Ungleich gestaltet sind die geheißenen Investmentfonds oder Investmentsondervermögen, für welche die Regulierungen des Investmentgesetzes gültig sind.

In einem Investmentfonds bündelt eine Kapitalanlagefirma oder eine Investmentaktiengesellschaft die Gelder vieler Investoren, um sie entsprechend der Grundregel der Wagnismischung in verschiedenen Vermögenswerten (Papieren, Geldmarktinstrumenten, Bankeinlage, Ableitungsinstrumenten, Immobilie) anzulegen und fachgerecht zu administrieren.

"Investmentfonds" (bzw. Sondervermögen) ist dadurch der Titel für die Vielfalt der von Investoren eingezahlten Gelder und der dazu käuflich erworbenen Vermögenswerte.

Kontingente an solchen Sondervermögen sind regelmäßig in Investmentanteilscheinen beurkundet. Mit dem Erwerb von Investmentanteilscheinen werden Sie mitberechtigt am Fonds. Ihr Anteil am Vermögen des Investmentfonds bemisst sich nach dem Verhältnis der Zahl Ihrer Anteilscheine zu den alles in allem ausgegebenen Anteilscheinen.

Der Wert eines separaten Anteilscheins richtet sich nach dem Wert des gesamten Fondsvermögens (dem geheißenen Inventarwert), unterteiltt durch die Zahl der emittierten Anteilscheine. Die Teilnahme an einem Investmentsondervermögens hat hierdurch für Sie Merkmale eines fachkundig gemanagten Depots.

Über die reelle Dispositionspolitik des einzelnen Fonds geben die jeweiligen Verkaufsprospekte und die Vertragsvoraussetzungen verbindliche Antwort.