Tue02202018

Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Angebots- und nachfragebedingte Illiquidität

Wandelbarkeit

Die Börsennotierungen von Wertpapieren weisen im Zeitverlauf Fluktuationen auf. Das Maß dieser Schwankungen innert einer bestimmten Zeitdauer wird als Volatilität bezeichnet. Die Berechnung der Wechselhaftigkeit erfolgt vermittels historischer Daten nach charakteristischen statistischen Methoden.

Je höher die Wechselhaftigkeit eines Wertpapiers ist, umso stärker schlägt die Quotation nach oben und unten aus.

Die Vermögensdisposition in Papieren mit einer hohen Veränderlichkeit ist mithin unsicherer, aufgrund dessen, dass sie ein höheres Verlustpotenzial mit sich bringt.

Liquiditätsrisiko

Die Bonität einer Geldanlage beschreibt die Option für den Finanzier, seine Vermögenswerte unentwegt zu marktgerechten Entgelten zu liquidieren.

Das ist typischerweise dann der Fall, sobald ein Investor seine Papiere vermarkten kann, ohne dass schon ein normal großer Salesauftrag zu spürbaren Börsennotierungsschwankungen führt und nur auf bezeichnend niedrigerem Kursniveau abgewickelt werden kann.

Grundlegend sind Weite und Tiefe eines Marktes ausschlaggebend für geschwinde und einfache Wertpapiertransaktionen:

Ein Markt besitzt Tiefe, sobald viele offene Absatzaufträge zu Preisen direkt über dem dominierenden Preis im Markt gegeben sind und umgekehrt eine große Anzahl offene Zukaufsaufträge zu Preisen unmittelbar unter dem aktuellen Kursniveau. Als weit mag ein Markt tituliert werden, falls diese Aufträge nicht lediglich abundant sind, stattdessen sich des Weiteren auf hohe Handelsquantität beziehen.

Angebots- und nachfragebedingte Illiquidität

Für Komplikationen beim Zukauf oder Verkauf von Wertpapieren mögen enge und nicht flüssige Märkte verantwortlich sein. In vielen Fällen passieren tagelang Notierungen an der Börse, ohne dass Umsätze sich ereignen. Für solche Wertpapiere existiert zu einer bestimmten Börsennotierung lediglich Angebot (Briefbörsennotierung) oder lediglich Nachfrage (Geldquotation).

Unter solchen Umständen ist die Implementierung eines Erwerbs- oder eines Verkaufsauftrages nicht prompt, allein in Teilen (Teilexecution) oder allein zu widrigen Bedingungen machbar. Weiterführend mögen hieraus höhere Vollzugskosten hervortreten.