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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Käufer und Verkäufer von Eigneraktien

Eigneraktien

Eigneraktien lauten nicht auf den Namen, statt dessen auf den entsprechenden Eigner. Bei Eigentümeraktien ist ein Eigentumsaustausch ohne besondere Formalien ausführbar.

Namensaktien

Namensaktien werden prinzipiell auf den Namen des Aktienbesitzers in das Aktienregister der AG eingetragen.

Hierbei werden Name, Geburtsdatum, Postadresse und Anzahl der gehaltenen Aktien eingetragen, so dass der Firma der Kreis der Aktionäre namentlich vertraut ist. Gegenüber der Institution gelten nur die eingetragenen Personen als Aktionäre.

Lediglich diese können mithin generell Aktionärsrechte selbst oder vermöge Bevollmächtigter wahrnehmen. Jeder Teilhaber kann von der Gesellschaft Information über die zu seiner Person im Aktienbuch eingetragenen Daten begehren. Benachrichtigungen zu Hauptversammlungen erhält der Aktienbesitzer im Großen und Ganzen direkt von der Gesellschaft.

Ein Teilhaber ist nicht verpflichtet, sich in das Aktienregister erfassen zu lassen. Er gilt darauffolgend aber gegenüber der Gesellschaft nicht als Aktieninhaber, was zur Folge hat, dass er weder Daten von der Institution noch eine Nachricht zur Hauptversammlung erhält. Damit verliert er ebenfalls sein Stimmrecht.

Das Anrecht auf Zahlung der Gewinnanteile ist von der Registrierung im Aktienbuch keinesfalls abhängig. Der richtet sich nach dem Depotbestand, über den der Shareholder zum Fristende (benannt: Ex-Tag) verfügt.

Das Aktienregister wird elektronisch geführt und dient in Wechselbeziehung mit einem elektronischen Umsetzungssystem des Weiteren der Abarbeitung von Transaktionen, also Käufen und Verkäufen.

Aktien müssen in Deutschland stets dann in Beschaffenheit von Namensaktien ausgegeben werden, sowie der Nennbetrag nicht ganz eingezahlt ist. Die Mindesteinzahlungsquote liegt bei 25 %; übrige Zusatzzahlungen (Rest-, Abschlagszahlungen) können von der Firma beschlossen werden.

Vinkulierte Namensaktien: Als vinkulierte Namensaktien deklariert man Aktien, deren Übertragung auf einen neuen Aktieninhaber zusätzlich an die Befürwortung der Firma gebunden ist. Für die herausgebende Institution sind vinkulierte Namensaktien insofern von Benefit, als sie die Übersicht über den Teilhaberskreis behält. In der BRD kommen vinkulierte Namensaktien dagegen keinesfalls oft vor.