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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Schwankungen und Quotation von Handelspapieren

Wechselhaftigkeit

Die Quotationen von Handelspapieren weisen im Zeitverlauf Fluktuationen auf. Das Maß dieser Schwankungen binnen einer bestimmten Zeitdauer wird als Variabilität bezeichnet. Die Rechnung der Variabilität erfolgt anhand historischer Informationen nach charakteristischen statistischen Routinen.

Je höher die Unbeständigkeit eines Wertpapiers ist, desto intensiver schlägt die Quotation nach oben und unten aus. Die Vermögensanlage in Papieren mit einer hohen Variabilität ist mithin risikobehafteter, weil sie ein höheres Verlustpotenzial mit sich bringt.

Liquiditätswagnis

Die Zahlungsfähigkeit einer Investition beschreibt die Option für den Geldgeber, seine Vermögenswerte unentwegt zu marktgerechten Preisen zu verkaufen. Dieses ist normalerweise dann der Fall, sofern ein Anleger seine Anteilscheine verkaufen kann, ohne dass bereits ein normal großer Salesauftrag zu auffälligen Börsennotierungsschwankungen führt und nur auf augenfällig niedrigerem Börsennotierungsniveau abgewickelt werden mag.

Grundsätzlich sind Weite und Tiefe eines Marktes bedeutend für geschwinde und problemlose Anteilscheintransaktionen: Ein Markt verfügt über Tiefe, falls viele offene Salesaufträge zu Preisen direkt über dem dominanten Preis im Markt gegeben sind und vice versa allerlei offene Kaufaufträge zu Preisen direkt unter dem aktuellen Quotationsniveau.

Als weit kann ein Markt bezeichnet werden, sowie diese Aufträge nicht nur zahlreich sind, stattdessen sich außerdem auf hohe Handelsmengen in Beziehung stehen.

Angebots- und nachfrageabhängige Illiquidität

Für Erschwernisse beim Zukauf oder Verkauf von Wertpapieren mögen enge und nicht flüssige Märkte verantwortlich sein. In vielen Fällen passieren tagelang Notierungen an der Effektenbörse, ohne dass Umsätze erfolgen. Für selbige Wertpapiere besteht zu einer bestimmten Quotation allein Angebot (Briefquotation) oder allein Nachfrage (Geldkurs).

Unter solchen Umständen ist die Durchführung eines Zukaufs- oder eines Verkaufsauftrages nicht auf der Stelle, lediglich in Teilen (Teilausführung) oder allein zu zu wünschen übrig lassenden Bedingungen machbar. Weiters können hieraus höhere Durchführungskosten in Erscheinung treten.