Mon07162018

Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Der Kursnotierungwert einer Aktie

In Deutschland gibt es die Nennwertaktie und die Stückaktie. Eine deutsche Aktiengesellschaft kann bei weitem nicht beiderlei Aktien anordnungen, sondern entweder allein Nennwertaktien oder bloß Stückaktien auflegen.

Nennwertaktien

Der Nominalwert der Aktie ist eine arithmetische Größenordnung, die die Höhe des Größenverhältnisses am Grundkapital der Aktiengesellschaft darstellt. Der Nominalwert lautet auf einen konsistenten Geldbetrag. In der Bundesrepublik lautet der Nennwert auf 1 € oder ein Mehrfaches davon.

Die Multiplikation der Nominalwerte mit der Zahl der herausgegebenen Aktien ergibt das in der Satzung vereinbarte Grundkapital der Aktiengesellschaft. Der Beteiligungsteilbetrag des einzelnen Kapitalanlegers entspricht dem Teilbetrag der von ihm gehaltenen Menge seiner Aktiennominalwerte im Größenverhältnis zu den gesamten Nominalwerten (Gesellschaftskapital).

Stückaktien

Im Übrigen, eine Stückaktie verkörpert einen bestimmten Anteil des in der Satzung vereinbarten Gesellschaftskapitals. Im Kontrast zur Nennwertaktie wird der Anteil indessen nicht in einem Geldbetrag ausgedrückt; die Aktienurkunden lauten vielmehr auf eine eindeutige Stückzahl von Aktien, zum Beispiel 10 oder 1000 Stück Aktien.

Die Teilhabe quote des einzelnen Aktieninhabers und im Zuge dessen der Umfang seiner Rechte ergibt sich aus dem Größenverhältnis der von ihm gehaltenen Aktienstückzahl zu der generell aufgelegten Aktienstückzahl. Der auf die einzelne Aktie ergebende anteilmäßige Betrag des Grundkapitals muss zumindest 1 € betragen.

Nennwertaktien und Stückaktien sind nur alternative Wege, das Mitwirkungsverhältnis am Grundkapital der Gesellschaft auszudrücken.

Bestimmt die Hauptversammlung einer Gesellschaft den Übergang von der einen zur anderen Aktienprägung, so ergeben sich wirtschaftlich und wertmäßig keine Gegensätze, während die in der Satzung besiegelte Stückzahl der ausgegebenen Aktien und das Gesellschaftskapital unangetastet bleiben.

Für die Vermögensdisposition in Aktien ist unmaßgeblich, inwiefern es sich um eine Nominalwertaktie oder eine Stückaktie handelt. Die Kursnotierung der Aktie steht angesichts dessen in keinem Verhältnis. Er weicht darüber hinaus wiederholend vom Nominalwert ab.

Der Kursnotierungwert einer Aktie gestaltet sich aus Angebot und Nachfrage und repräsentiert im Übrigen die Wertzuwachs und Reduktion im Kapital der Aktiengesellschaft.