Wed12192018

Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Fortentwicklung progressiver Marketingstrategien

Fortentwicklung progressiver Marketingstrategien und Auswahlentscheidung (Marketing-Mix)

In den vorangehenden Planungsphasen wurde diagnostiziert, wo die Organisation steht (Lageuntersuchung) und in welche Richtung die Reifungen wahrscheinlich verlaufen (Prognose).

Darauf gründend war festzulegen, wohin die Organisation will (Marketingziele). In der nachkommenden Periode geht es gerade darum, wie die Zielsetzung erreicht werden kann.

Das Hauptproblem der vollständigen Marketingplanung liegt unabweisbar in der Entfaltung alternativer Strategien, mit denen die gegebenen Marketingziele zu erreichen sind, und in der Selektion derjenigen Marketingstrategie, die bei den dominanten internen und äußeren Gegebenheiten die höchste Zielerfüllungsqualität verspricht; es geht folglich um die Bestimmung des optimalen Marketing-Mix.

Im ersten Schritt muß das Geschäftigkeitsniveau der vertriebspolitischen Tools bestimmt werden. Angemessenerweise ist unterdies erst von einer alles einschließenden Disposition auszugehen, d.h. es wird das Tätigkeitsniveau der vier Hauptkomplexe (Submix-Bereiche) festgelegt.

Zeitgleich zu diesem Punkt erfolgt der Allokationsverlauf, bei dem die entsprechenden monetären Mittel den Marketinggeschäftigkeiten zugeordnet werden.

Binnen der einzelnen Submix-Bereiche sollen nun im zweiten Abschnitt fassbare Handlungsalternativen gesucht werden, die bei die Zielrealisierung tauglich scheinen. Zur Darlegung wollen wir im nachkommenden einige Beispiele für dahingehende Alternativen bezeichnen: 

Produkt- und Programmpolitik (Erzeugnis-Mix)

Entfaltung und Einführung neuer Artikel
Aktualisierung des Artikelprogramms (Handelsguterneuerungen)
Programmbereinigung (Konzentration auf bestimmte Produktgruppen)

Preispolitik (Kontrahierungs-Mix)

Festhalten, Erhöhung oder Senkung des Preisniveaus
Einführung der Preisempfehlung für alle angebotenen Erzeugnisse.