Wed10172018

Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Unternehmensorganisationsexterne Daten- Positionenuntersuchung

Positionuntersuchung

Der Planungsvorgang beginnt mit der Bemühung, die momentane Marktkonstellation und die Wirkungsgrößen tunlichst exakt darzulegen. Es ist eine Informationsgrundlage zu schaffen, wegen derer eine

Diagnose über die Lage der Unternehmensorganisation erstellt werden kann. Unerlässlich hierfür sind gesonderte Analysen, die die Stärken und Schwächen der Firma im Absatzmarkt offenbaren.

Unternehmensorganisationsexterne Daten

Zu diesem Punkt zählt die Analyse

sozialer, soziologischer und seelischer Faktoren, die für das Konsumentverhalten konstituierend waren und es ebenso kommend beeinflussen können.

der Entwicklungen auf Handelsstufe; Konsequenzen der Änderungen im Handel (neue Organisationsformen, Zusammenspiel- und Konzentrationsprozesse) für die Organisation

der Mitbewerbskonstellation ob der Marktanteile, Produktstrategie und restlichem Marketingprogramm.

technologischer Evolutionstendenzen im allgemeinen wie auch im Substitutionsgütermitbewerb.

der Entwicklung von Wirtschaftszweigen, die der eigenen Branche vor- und nachpositioniert sind.

der volkswirtschaftlichen Indikatoren (Bevölkerungswachstum, Einkommensevolution, Preisevolution, Wirtschaftslage, wirtschaftspolitische Handlungen).

Salesstatistik und Verkauferfolgsrechnung

Besonders wichtige Erkenntnisse für eine Tatbestandsbeurteilung der Firma liefern bei einer Vertriebsuntersuchung die Verkaufstatistik und Absatzerfolgsrechnung. Die Verkaufstatistik läßt sich wie jede statistische Ausarbeitung in drei Arbeitsschritte ordnen:

Erfassung der Stammdaten
Weiterverarbeitung der Datensammlung zu aussagefähigen Hinweisen
Auswertung der statistischen Informationen.

Bei der Datenbestandsaufnahme ist eine Portionierung des Gesamtumsatzes vorzunehmen nach

Jahren und Monaten (zyklische Vertriebsschwankungen)

Fabrikatgruppen bzw. Einzelfabrikaten; für eine kollektive Übersicht der Produkte sind nicht fertigungstechnische, sondern vertriebsbezogene Kriterien maßgebend.

Verkaufsbezirken

Kundenkreisgruppen, Absatzwegen oder wechselvollen Verwendungsgebieten.

Bei der Portionierung des Gesamtumsatzes je nach Zeiträumen, Verkaufsbezirken, Kundengruppen usw. sollte ebenfalls eine weitere Untergliederung nach Handelsgutgruppen und Einzelprodukten erfolgen. Im Datenmaterial sind die Angaben mengen- und wertmäßig anzugeben.