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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Leitgedanke des Produkt - Managements - Gruppierung Marketingstruktur

Das Produkt-Management zählt heute zu den überwiegend diskutierten Gruppierungen innert der Marketingstruktur. In der Branche stellt sich unterdies keinesfalls mehr so ausgesprochen die Problematik, ob, sondern inwieweit das Produkt-Management in den einzelnen Unternehmungen auszuüben ist.

Die Antwort hierauf wird im Brennpunkt der folgenden Darlegungen stehen.

Die ersten Auftakte des Produkt-Managements gehen bis auf das Anno 1928 zurück. Die amerikanische Organisation Procter & Gamble hat dereinst schon zur Implementierung einer neuen Seifenmarke Produkt-Manager adaptiert gesetzt.

Die Prozedur des Produkt-Managements

Von den im vorausgehenden Teilbereich besprochenen Organisationsstrukturen stellt die funktionsausgerichtete Anordnung die Geschichte betreffend gesehen den Ausgangsentwicklungsstand für eine Strukturierung der Unternehmung dar; sie ist obendrein dieser Tage noch die gebräuchlichste Organisationsstruktur.

Die funktionsgemäße Organisation fördert das abteilungsrelevante Denken („innenorientiert"), d.h. die Fabrikatinteressen haben sich den Funktionsinteressen unterzuwerfen (Fährnis des Arbeitsbereichs-Egoismus).

Das einzelne Fabrikat tritt nolens volens in den Hintergrund. Die abgängige direkte Einstellung auf die Produkte blieb solange unproblematisch, als das Fabrikatprogramm der Firma klein und in sich gleichartig war.

Mit entfaltender Weite des Erzeugnisprogramms wird aber eine erzeugnisbezogene Steuerung und Koordinierung der Firmenaktivitäten immer dringlicher. Als Lösungsgelegenheit bietet sich hierfür die schon dargestellte Spartenanordnung (Divisionalisierung) an.

Die Überleitung von der funktionalen Anordnung zur Divisionalisierung beanspruch jedoch exakte und weitreichende Änderungen in der Firma, da das Führungssystem praktisch komplett umgestaltet wird.

Eine Vielzahl Firmen wollen diesen großen strukturellen Schritt nicht (oder bisher nicht) machen. In diesem Kontext bietet sich die Implementierung des Produkt-Managements gewissermaßen als „kleine Lösung" an.

Der Leitgedanke des Produkt-Managements besteht nunmehr darin, die gebräuchliche funktionale Organisation mit einer zweiten Organisationsebene zu überschneiden, deren Zielvorstellung keineswegs in der bestmöglichen Abwicklung betrieblicher Einzelfunktionen, statt dessen in der Verwirklichung eines maximalen Fabrikaterfolges liegt.