Wed12192018

Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Gruppierung innerhalb der Marketingorganisation - Produkt-Management

Das Produkt-Management zählt gegenwärtig zu den mehrheitlich diskutierten Gruppierungen innerhalb der Marketingorganisation. In der Branche stellt sich dabei keineswegs mehr so sehr die Frage, ob, sondern inwiefern das Produkt-Management in den einzelnen Firmen auszuüben ist.

Die Lösung hierauf wird im Mittelpunkt der nachfolgenden Explikationen stehen.

Die ersten Ursprünge des Produkt-Managements gehen bis auf das Jahr 1928 zurück. Die amerikanische Unternehmung Procter & Gamble hat damals schon zur Einleitung einer neuen Seifenmarke Produkt-Manager verwendet gesetzt.

Die Methode des Produkt-Managements

Von den im vorherigen Abschnitt erörterten Organisationsbeschaffenheiten stellt die funktionsausgerichtete Organisation die Geschichte betreffend gesehen den Ausgangsentwicklungsabschnitt für eine Strukturierung der Firma dar; sie ist auch gegenwärtig noch die verbreitetste Organisationsbeschaffenheit.

Die funktionale Organisation fördert das abteilungsorientierte Denken („innenausgerichtet"), d.h. die Fabrikatinteressen haben sich den Funktionalitätsinteressen zu subordinieren (Risiko des Abteilungs-Egoismus).

Das einzelne Erzeugnis tritt unvermeidlich in den Hintergrund. Die fehlende direkte Orientierung auf die Waren blieb solange unkompliziert, als das Erzeugnisprogramm der Firma klein und in sich einheitlich war.

Mit gedeihender Breite des Fabrikatprogramms wird jedoch eine erzeugnisbezogene Steuerung und Koordinierung der Unternehmungsaktivitäten kontinuierlich dringlicher. Als Lösungsgelegenheit bietet sich dazu die bereits dargestellte Spartenorganisation (Divisionalisierung) an.

Die Transition von der funktionalen Anordnung zur Divisionalisierung insistier jedoch detaillierte und tiefgründige Änderungen in der Organisation, nachdem das Leitungssystem praktisch komplett umgestaltet wird.

Eine Vielzahl Firmen wollen diesen großen organisatorischen Schritt keineswegs (oder bis jetzt nicht) machen. In diesem Kontext bietet sich die Einleitung des Erzeugnis-Managements auf gewisse Weise als „kleine Auflösung" an.

Der Leitgedanke des Fabrikat-Managements existiert nunmehr darin, die gebräuchliche die Funktion betreffende Organisation mit einer zweiten Anordnungsebene zu überlagern, deren Zielvorstellung keinesfalls in der bestmöglichen Vollendung betrieblicher Einzelfunktionen, sondern in der Erlangung eines maximalen Fabrikaterfolges liegt.