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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Ausschlaggebende Starthilfe bei der Markteinführung von Produkten - Markenpolitik

Monomarken

Die Monomarke wird mit einem maßgearbeiteten Marketingprogramm zu einer unabhängigen Handelsgutpersönlichkeit aufgebaut.

Sortimentsmarke

Bei der Sortimentsmarkenstrategie wird ein singulärer, alle Fabrikate der Unternehmung umfassender 'Familienname' gewählt.

Es steht unzweifelhaft, daß für den Erfolg einer Monomarke im Handelsplatz hohe Marketingausgaben notwendig sind. Indes wird diese Strategie von vielen Markenwarenorganisation angewandt.

Da keine Abhängigkeit zwischen Fabrikatname und Firmenname existiert, ist der Unternehmungsruf nicht vom Ergebnis des Produktes abhängig. Stellt sich ein originell eingeführtes Erzeugnis als Flop (Niete) heraus, so hat dieses mindestens aus der Sicht des Verbrauchers keinerlei negativen Implikationen auf das Renommee der Firma.

Die Selektion des Markennamens erfolgt nach der 'Identitäsmaxime ', das heißt Artikelname und Firmenname sind kongruent. Die Sortimentsmarkenstrategie wird von vielen Organisationen in den divergentsten Industriebranchen angewandt.

Der Nutzen der Sortimentsmarkenpolitik liegt darin, daß die Marketinganstrengungen für die einzelnen Fabrikate gering sind, weil diese als 'Sortimentsmarken' anhand des durchgehenden Namens vom Sortiment auf gewisse Weise mitgetragen werden.

Die Einleitungskosten für Sortimentsmarken sind relevant kleiner als für Monomarken, da weder Kosten für die Namensfindung noch für die Bekanntmachung der Marke entstehen.

Die einzelne Sortimentsmarke gewinnt durch einen Vertrauensvorschuss auf Handels- und Verbraucherseite, insoweit ein positives Firmenbild vorliegt. Der mögliche 'Goodwill-Transfer' von der Unternehmung zum einzelnen Fabrikat hin stellt mithin für das neue Fabrikat eine ausschlaggebende Starthilfe bei der Markteinführung dar.

Die Sortimentsmarkenpolitik zeigt dann Grenze, sofern innerhalb des Warenprogramms überaus unterschiedliche Warengruppen hergestellt und verkauft werden. Hierbei müssen gewiss für die jeweiligen Warelinien verschiedenartige 'Familiennamen' geführt werden.