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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Aktivierung der somatischen Reife - Schuleintritt

Als Schulkindalter bezeichnet man den Lebensabschnitt inmitten Schuleintritt und Aktivierung der somatischen Reife (Präpubertät). Man bezeichnetdiese Zeit 'Schulkindalter', wo doch die Schule unterdies einen bedeutsamen Einfluß auf die Fortentwicklung des Kindes hat.

Der Familienverband ist zwar auch von großer Relevanz, übrige essentielle Fortentwicklung vollzieht sich jedoch im sozialen Bereich der Schule (untergeordneter Integrationsprozess).

Der Pädagoge und die Gruppierung der Gleichaltrigen sind derbei von ausschlaggebender Signifikanz.

Das Schulkindalter ist charakterisiert durch die eilige Verminderung der für das kleine Kind augenfälligen selbstbezogenen Grundhaltung und magischen Weltdeutung (leichtgläubiger Wirklichkeitssinn) und dem Aufbauen einer verstärkt sachlichen, realitätsbezogenen und kritischen Denkweise zur Umwelt (kritischer Realitätssinn).

Selbige neue grundsätzliche Einstellung zeigt sich in allen Erlebensbereichen des Auftretens. Hinsichtlich der physischen Fortentwicklung ist das Schulkindalter eine Zeitspanne der Stabilisierung. Die Gewichtszunahme überbietet das Längenwachstum, die Körperkraft steigt.

Von besonderer Maßgeblichkeit ist die Gehirnweiterentwicklung, im Besonderen die bis ins Jugendalter unentwegte Ausbildung von Zellverbindungen und die erstmals zu Anfang des Schulkindalters feststellbaren Alpha-Wellen, die zerebrale Reifungsverläufe erkennen lassen.

Erst auf der Grundannahme der Weiterentwicklungsvorgänge im Gehirn sind diskursiv-abstraktes Denken und Belastungsfähigkeit im Arbeitsverhalten machbar.

Die psychomotorische Reifung bewirkt insbesondere eine überlegene Reaktionsgeschwindigkeit und bessere Bewegungsabstimmung. Zum Anbruch des Schulalters ist der Bewegungsbedarf außerordentlich stark, es mag von jüngeren Schulkindern mehrfach nicht gesteuert werden.

Die Bewegungsbegeisterung, prävaliert in den ersten Schuljahren. Auf der Etappe des kritischen Realismus bekommt der Leistungsgesichtspunkt als nächstes eine immer größere Relevanz; Wettkampf und sportliche Leistungsfähigkeit werden immerzu wichtiger.

Auch in der Gruppierung bekommt die Körperbeherrschung eine ausschlaggebende Rolle für die Position des einzelnen. Mit steigerndem Alter nimmt das spontane Bewegungsbedürfnis sukzessiv ab, demzufolge mag es nun ferner leichter gelenkt werden.