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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Unterschiede innert Adoleszenter und Erwachsenenentwicklung

Die Erforschung des Erwachsenenalters als ein Lebensalter, in dem sich das Individuum mit eindeutigen Daseinsthemen auseinanderzusetzen hat, erscheint als adäquate Betrachtungsweise. Beruf, Angehörige, die Organisation des Alltags und andere von manchen Verfassern in dieser Rubrik angesiedelte Themen schildern das Erwachsenenlebensalter als eine Zeit, die in erster Linie vermöge sozialpsychologischer Gesichtspunkte beschrieben werden kann.

Die Modalität, wie diese Befindlichkeitsthemen schultern  werden, ist vom Individuum und seiner Gegebenheit abhängig. Zumindest bleibt bei Betrachtungsweise  gebührend Spielraum zur Erfassung separater Lebensgestaltung und individueller Lebensschicksale.

Empirische Nachforschungen haben ergeben, daß der berufliche Beschäftigung im Leben des mündigen Mannes das Lebensthema vorderhand ist;obendrein wird seine Leistung durch Beziehung, die Interaktion mit anderen sozialen Domänen (z.B. Politik oder Soziales) und mit den eigenen Eltern in Anspruch genommen.

Bei den Frauen steht erstens die Gestaltung der Partnerschaftsverbindung, anschließend folgen der sonstige Angehörigenkontakt und Schwierigkeiten im Verhältnis mit der eigenen Persönlichkeitsherausbildung.

Ferner die Befragung einzelner Tauglichkeiten und Kunstfertigkeiten führt einzig zu einer begrenzten Zahl von Ergebnissen, welche für mehr oder minder alle Erwachsenen valide sind.

Eindeutig unbestritten ist, daß die physische Leistungsfähigkeit mit steigendem Alter abklingt; in den alternativen Leistungsfähigkeitsbereichen zeigt sich aber ein sehr viel differenzierteres Bild, der Alters effekt wird durch einer große Anzahl anderer Faktoren überschnitten:

Im intellektuellen Gebiet bestätigen sich selten Unterschiede innert Adoleszenten und Erwachsenen, soweit es um die Anwendung existierener Erfahrungen und erworbenen erworbener Sachkenntnis geht.

Die Weiterverarbeitung neuer Daten unter Zeitdruck gelingt indes nur gerüsteten Erwachsenen so fein wie Jugendlichen, ungeübte Erwachsene erweisen dazu absinkende Errungenschaften. Abgesehen von der Geübtheit konstatieren u. a. der Gesundheitsaufbau, die soziale Schichtzugehörigkeit usw. weit mehr die Qualität intellektueller Leistungen denn die Zuordnung zu einer Generation.