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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Intelligenzentfaltung im ersten Lebensjahr eines Kindes

Die Wahrnehmung ist zu Anfang allgemein und fixiert sich erst einmal allein an das Ausmaß, beileibe nicht an die Konsistenz der Umweltinzentive. In der Erwiderungsperiode präsentiert erstes Observieren, wobei dem menschlichen Konterfei besondere Vigilanz geschenkt wird (die Augen bieten Signalfunktion).

Das Auserwählen sozialorientierter Reize scheint genuin und mag in einer unmittelbaren Verknüpfung zur Interdependenz des Kindes von seiner sozialen Umwelt stehen. Zudem werden diffizile Konstrukte einfachen gegenüber präferiert. Die Anregung der weiteren Dynamik anhand einer polymorphen Umgebung ist offenkundig eine wichtige de facto Schlussfolgerung aus diesen Untersuchungen.

Erste Gedächtnis- und Lernleistungsabgaben treten in Relation mit der Nahrungsaufnahme auf (Erneuerung des Saugreflexes und Reagieren auf Vorandeutung. Ansonsten präsentieren sie sich im Nachblicken und Wiederkennen, in Verblüffen und Ahnen sowie in den Andersartigkeitseindrücken.

Das Denkvermögen gestaltet sich in dieser Periode bisherig nicht, gleichwohl werden erste sensomotorische Erfahrungen, auf denen die Intelligenzentfaltung dann gründen wird, gemacht (anschauen, halten, berühren, greifen).

Im affektiven und sozialen Areal erwidert das Kind mit Lachen auf den Menschen ganz verallgemeinernd, überwiegend auf das menschliche Angesicht und die Augen, darauffolgend ebenfalls auf die menschliche Stimme. Obendrein ahmt es den Gesichtsausdruck unwillkürlich nach. Es handelt sich in diesem Fall um ein vererbtes Instinktverhalten.

Die Evolution der Sprache hat bezeichnende Vorstadien: das Brabbeln und die Geräuschäußerungen. Das Babbeln ist ein Funktionsspiel, die Tonäußerungen präsentieren die kennzeichnende menschliche Affinität, mithilfe 'Sprechen' auf Sprache zu erwidern. Auf dieser Entwicklungsstufe der Sprachentfaltung ist das Kind indes auf Bekanntgabe und Auslösung von Habiti der Umwelt limitiert.

Die Periode der aktiven Betrachtung zur Umwelt (zwischen 7. und 11. Monat) ist charakterisiert mittels einer größeren motorischen Beweglichkeit, die nun auch eine aktive Aufmerksamkeit zum Erwachsenen und eine engagierte Inbesitznahme von Dingen möglich macht.