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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Selbstvertrauen-Gruppierung und Gleichaltrige

Zunächst die psychomotorische Leistungsfortentwicklung im Schulalter gestatten das Schreiben. Voraussetzungen hierfür sind eine hinreichende Feinmotorik, die Befähigung zur Perzeption von Struktur- und Raumrelationen und eine bestimmte Einsicht der Arbeitshaltung,

beispielsweise zur Aufmerksamkeit oder Ausdauer). Der Sinistralität präferierenden Kindern, welche mittels der rechten Hand das Schreiben lernen sollen, und neuralgeschädigte Kinder haben im Regelfall verstärkt Widrigkeiten im Schreibunterricht.

Störungen in der motorischen Entwicklung kommen oftmals bei lernbehinderten und geistig behinderten Kindern vor. Ansonsten sind sie kennzeichnend für Kinder mit einer frühkindlichen Hirnschädigung. Dazu vorrangig ist die Feinmotorik verspätet, was insbesondere im Schreibunterricht zu Widrigkeiten führt, freilich auch im Zeichnen und Basteln.

Das Denkvermögen leicht hirngeschädigter Kinder ist funktionierend. Als Folgeerscheinung schwerer Hirnschädigung kann auch die intellektuelle Reifung verspätet sein. Einen ungünstigen Einfluss auf die Schularbeiten hat ebenso die für Hirngeschädigte augenfällige Raum-Konsistenz-Erfassungsbeeinträchtigung: Zeilen können keineswegs gehalten werden sowie die Abstände ungleichmäßig et cetera sind. Das hingegen führt zu einem unstrukturierten Erscheinungsbild der Hefte.

Der eigene Körper wie noch die physische Performanz werden in späterer Reifung vom Schulkind bewusst wahrgenommen. Sie empfangen nun ebenfalls ihre Bedeutsamkeit für das Ansehen wie auch die die Geltung in der Gruppierung der Gleichaltrigen. Körperliche Leistungsfähigkeit ist innig verbunden mit der Fortentwicklung eines gesunden Selbstvertrauens.

In ihrer psychomotorischen Entfaltung prägnant unterentwickelte Kinder sind somit häufig ebenfalls in ihrer emotionalen, wie z. B. bei Ängsten, Inferioritätsgefühlen und sozialen Reifung, wie z. B.Rücktritt von der Gruppierung, Kontaktscheue und so weiter, gefährdet.


Kennzeichnend für die kognitive Fortentwicklung des Schulkindes ist die Veränderung wesentlicher Aspekte seiner geistigen Haltung, so daß man von einer eigentlichen Strukturveränderung sprechen kann.