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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Reifung und Vokabular im ersten Lebensjahr

Im Kreis der Motorik erlernt das Kind im zweiten und 3. Lebensjahr die konstitutiven Bewegungsgerüste, wie bspw. Treppensteigen, Hopsen, Sich-Vorbeugen, Erklettern, stehend ein Objekt werfen etc..  Das Der Bewegungswunsch ist in dieser Periode sehr groß und sollte nicht supprimiert,

sondern mittels geeigneter Lernangebote sowie Spielgerät in nützliche Bahnen geführt werden. Die anschließende Übersicht zeigt die bedeutsamen Realisierungselemente.

Vom dritten Altersjahr an sind sämtliche Grundbewegungen machbar. Die Beherrschung der Körper- wie auch Grobmobilität geht der Unterscheidung der Feinbeweglichkeit voran. Selbige formt sich erst nach und nach wie noch sie im wesentlichen von den dargebotenen Wahrnehmungsopportunitäten dependent ist.

Entsprechend dem raschen Wachstum im ersten Lebensjahr verläuft das Körperwachstum gleichmäßig. Es modifizieren sich gleichwohl die Körperproportionen, dem so geheißenen Gestaltwandel, zwischen dem zweiten bis 6. Lebensjahr.

Der Leib streckt sich ebenso wie er sich an die Erscheinung des Erwachsenen annähert. Der Gestaltwandel ist beschleunigt, d. h. er findet mittlerweile in der Regel früher statt als bisherig vor fünfzig Jahren. Eine zuverlässige Verbindung zwischen erster Streckung und Schulfähigkeit ist inzwischen keinesfalls mehr existent.

Sprechvermögen bilden im Vorschulalter ein Hauptaugenmerk der kindhaften Lernfähigkeit. Über verschiedenartige Stufen evaluiert das Kind die verbalen Kommunikationsmittel der Erwachsenen. Ausgangsebene ist die frühe Kindersprache, wie bspw. Brabbelwörter, Minderungen, Eigenschöpfungen. Vermöge der Nachbildung und Ähnlichkeitsbildung und vermöge mitwirkender Programmierung wird allmählich die Sprache angenommen. Aus den Einwortsätzen prägen sich Zwei- wie noch Drei-Wort-sätze. Im dritten ebenso wie im vierten Altersjahr wird die Flexion der Wörter geübt.

Vokabular: Zenit der Reifung in der zweiten Hälfte des 2. Lebensjahres, dem so geheißenen Fragealter.
Sprachmelodie: Mit fünf Jahren mag die spontane Fortentwicklung alles in allem getan zu sein. Intonationsschwierigkeiten in diesem Alter sollen spezifisch behandelt werden.

(weitere Elemente sh. anschließend)