Sun12162018

Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Adult - Lebensetappen

Responsionsbefähigung wie noch Kurzzeitgedächtnis nehmen mit höherem Alter tendenziell ab. Die Stärke dieser Leistungsverringerung wird jedoch wie im Zuge intellektueller Eignungen von der Erfahrung, von der sozioökonomischen wie noch der gesundheitlichen Lage des Individuums überlagert.

Oft sind selbige Aspekte auch dazu wirkungsvoller als das chronologische Lebensalter.

Die innovative Gestaltungsenergie erfährt vermöge des Alters keine pauschale Reduktion, der Schaffensdrang mag mithin bis ins hohe Alter gewahrt bleiben.    Erwachsene lernen bei weitem nicht schlechter, statt dessen anders denn jüngere Individuen. Bedeutsam ist, daß neuer Stoff an bereits erworbenem Wissen ansetzt, daß die Lerngeschwindigkeit zugeschnitten gestaltet wie noch der Autarkie ein tunlichst großer Freiraum gegeben wird.

In der Gesamtheit gilt: Das Erwachsenenlebensalter ist jenes Lebensalter, das bislang entwicklungspsychologisch kaum untersucht wurde. Allgemein verbindliche, für alle Erwachsenen zweifelsfreie Attribute gibt es hierbei eher nicht. Die individuellen Inhomogenitäten sind überlegener als bei irgendeiner früheren Lebensaltersgruppe. Deswegen mag man wohl schwerlich mehr, wie Affinitäten herausarbeiten.

Das Lebensalter ist  eine Lebensetappe mit einer eigenen Entwicklungsheftigkeit: Der reifer werdende Mensch soll sich in hohem Ausmaß körperlichen, seelischen sowie sozialen Wandlungen seiner sozialen Umgebung akkommodieren.

Das biologische Altern kann als Einengung der Anpassungsfähigkeit des Wesens charakterisiert werden. Wesentlich ist gleichwohl, daß beileibe nicht die Gesamtheit der Organe gleich rasch altern und daß bedeutende individuelle Divergenzen bei den einzelnen Menschen bestehen. Der Hergang des biologischen Alterns ist dependent von der Erbanlage wie noch an erster Stelle genauso von der Lebensführung.

Die Position alter Personen in unserer Gesellschaft trägt grundsätzlich Minderheitenmerkmale: Die Alten leben örtlich abgeschieden, ihnen wird marginal Ansehen unterstellt und erhalten im öffentlichen Interesse eine lediglich nachgeordnete Positionierung und dies, obwohl sie mengenmäßig und anteilig einen immer größeren Bestandteil der gesamten Bürger betragen.