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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Sonnenschutzprodukte-abgelaufene Produkte können weiter verwendet werden

Sonnenschutzprodukte vom Vorjahr nicht weiter benützen

Nicht zutreffend. Die Sonnenfilter und restlichen wichtigen Ingredienzen bleiben so um die ein Jahr stabil - und das ebenso im angefangenen Produkt. Erkennen können Sie das an dem Bildzeichen eines geöffneten Tiegels, der auf dem Produkt abgebildet ist. Steht derbei beispielsweise "12 M", bedeutet es, dass die Kreme oder Milch minimal noch zwölf Monate nach dem Anfangen belastbar ist.

Hinweis: Protokollieren Sie sich das Datum der ersten Inanspruchnahme einfach auf das Behältnis und bewahren Sie das begonnene Produkt nach den Ferien im Kühlschrank auf, so sind Sie auf der sicheren Seite. Sobald das Sonnenschutzerzeugnis freilich ekelig riecht oder sich in seiner Konsistenz verändert hat, ist wegschmeißen besser.

Reguläres Nachsalben verlängert die Sonnenschutzperiode

Falsch. Die Sonnenschutzzeit lässt sich vermöge regelmäßigen Nachsalbens dummerweise nicht ausweiten. Sie berechnet sich aus der Eigenschutzzeit der Haut (je nach Hautklasse und Sonnen stärke zwischen fünf und 30 Minuten), vervielfacht mit dem Lichtschutzmerkmal Ihrer Creme.

Das bedeutet: Sie dürfen mit heller, sonnenunvertrautter Haut allenfalls 240 Minuten, also so circa vier Stunden, in der Sonne aufhalten.

Hautärzte empfehlen dazu, diese Periode nicht voll auszunutzen, statt dessen bereits vorzeitspanneig in den Schatten zu gehen. Jede 2. Stunde nachzucremen ist aber dennoch gewichtig, einzig so bleibt der volle, auf der Schachtel ausgelobte Lichtschutz auch erhalten.

Für das Gesicht benötigt man keine weiterführende Sonnensalbe

Nicht rundheraus unrichtig. Spezielle Sonnensalben fürs Gesicht sind mehrheitlich so formuliert, dass Sie weniger glänzen und keine Unsauberkeiten induzieren können (nicht-komedogen).

Und wo doch das Gesicht im Ablauf des Jahres vor allem viel Sonne abbekommt, beinhalten Gesichtssonnensalben nebst eine UV-Schutz gerade vielerlei Anti-Aging-Stoffe wie Oxidationsinhibitoren und andere Stoffe, welche entgegen freie Radikale wirken.