Sat09222018

Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Kardial- und Herzrythmus

Hin und wieder beginnt das Herz ohne besondere physische Mühen sporadisch und rapide zu schlagen.

So gut wie jeder und vor allem ältere Leute haben handlungsverlauf des Lebens schon vormals das Herzstolpern erlebt. Viele antworten mit Verwirrung und Ängsten auf die Unregelmäßigkeiten ihres Herzrythmuses.

Sofern der Herzschlag von einer alltäglichen Herzschwingungszahl zwischen 60 und 100 Schlägen je Minute unerwartet auf eine sehr hohe oder äußerst niedrige Schwingungszahl umschlägt, mag eine Tachyarrhythmie der Grund sein.

Die häufigste Qualität ist das Vorhofflimmern. Es ist äußerst wichtig, Kammerflimmern frühzeitig zu erkennen und zu besprechen. Lediglich so können folgenschwere Folgen wie ein Schlaganfall verhindert werden.

Das Herz existiert aus zwei Vorhöfen und zwei Hauptkammern. Elektrische Initiierungen sorgen dafür, dass sich der Herzmuskel regulär zusammenzieht und relaxt. Der sobenannten Sinusknoten ist dabei der Taktgeber für den Herzrhythmus. Beim Kammerflimmern rotieren in den Herzvorhöfen elektrische Exzitationswellen mit einer Frequenz von bis zu 350 Schlägen pro Minute.

Sie bringen den Kardialrhytmus rundweg durcheinander. Die Vorhöfe mögen sich keinesfalls mehr zusammenziehen, sie "flimmern" alleinig noch und unterstützen das Herz nicht mehr beim Pumpen. Größte Bedrohung: Hierbei verringert sich die Herzleistungsabgabe um bis zu 20 Von Hundert. Die Pumpleistung vollbringen lediglich noch die Ventrikel.

Im Allgemeinen tritt Kammerflimmern zunächst in einem Anfall auf, bei dessen das Herz aus dem Takt gerät und mit einem Puls von bis zu 160 Schlägen und mehr für die Minute schnellt. Betroffene laborieren mit Unruhe, Angstgefühlen und Atemnot. Bei vielen Kranken reproduzieren sich die Anfälle im Verlauf der Leiden in immerzu kürzeren Abständen.

Dann existiert die Gefahr, dass das Herz nicht mehr in den durchschnittlichen Takt zurückspringt. Beim Kammerflimmern können sich Blutgerinnsel bilden. Werden selbige vom Blutstrom weitertransportiert, mögen sie Adern sperren, wie eine Gehirnblutader: Gehirnschlag. Das Herzrasen beim Vorhofflimmern kann außerdem das Herz schädigen und eine Herzinsuffizienz auslösen.