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Last updateWed, 10 Feb 2016 12am

Psychomotorik und Sinneskognition von Alternden Menschen

Die Wirkungen des Alters für sich auf die ungleichartigen psychologischen Funktionen sind verschiedenartig: Die Sinneskognition wird unterlegener, Reaktionszeiten und Psychomotorik werden langsamer, Merkfähigkeit wie auch die Erinnerungen aus jüngerer

Zeit ein wenig abebben, bei begleitender Bewahrung dergleichen von vor früheren Zeiten.

Die Intelligenzleistungsfähigkeit nimmt keinesfalls linear ab, sondern ist erheblich dependent vom Gesundheitsstatus, von der Ausgangsintelligenz, der Schulbildung und den Praxismöglichkeiten im Verlauf des gesamten Lebens, wie beispielsweise im Beruf. Alterskennzeichnende Charaktervariationen bei dem gesund Menschen konnten bis in diesen Tagen keineswegs nachgewiesen werden.

Abnahme der Rührigkeit wie noch Hang zu rigidem Benehmen sind wohl verbreitet, sind indessen oft auf andere Faktoren wie z. B. Rückgang der Intelligenz, Entschleunigung der Psychomotorik usw. zurückzuführen. Generalisierend gilt: Je passender es glückt, den einstigen Tätigkeitsstil im Alter beizubehalten, umso zufriedener ebenso wie ausgefüllter sind die Menschen höheren Lebensalters.

Das Benehmen der sozialen Umgebung zu den älteren Personen hat wesentlich Einfluss darauf, ob die Charakterwandlungen entstehen. Gewichtig für den in praxi Umgang sind die anknüpfenden Grundprinzipien:

Den alten Menschen tunlichst so nehmen, wie er ist, als Mensch mit eigener, oft verflochtener Entwicklung.

Möglichst wenig verändern, den alten Menschen bei weitem nicht entwurzeln, sondern eingliedern.

Bei weitem nicht zur Passivität verurteilen, statt dessen, die Wege stimulieren, insoweit gegeben.

Zuhören, auf die alten Personen ebenso wie ihre bestimmten Probleme eingehen.

Seelische Befindlichkeiten kommen im Alter zwei- bis dreimal so oft vor wie in jüngeren Jahren. Am häufigsten sind reaktive Störungen auf ungünstige Umweltvorgänge, wie zum Beispiel Verlust des Ehepartners, Versetzung in den Ruhestand.

Benachbart sind auch Wahnleiden im Alter üblich. Kennzeichnend altersverbunden sind die Hirnkrankheitn, wie etwa Demenz, mit den ausgeprägten Gegebenheiten von Gedächtnisverfall, Gefühlsbewegungslabilität und Intelligenzabbau.

Bei allen psychologischen Befindlichkeiten von Alten bestehent die Option einer zustimmenden Beeinflussung mithilfe medizinischer und medikamentöser Therapie. Bei nicht machbarem unmittelbaren Einfluss auf die Krankheit besteht meist die Möglichkeit, eine affirmative Wirkung mithilfe optimaler Ausprägung der sozialen Umgebung zu erlangen.